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Brandlastdämmung

 

Da viele Brände auf defekte Leitungsanlagen und elektrische Verteilungen zurückzuführen sind, muss darauf geachtet werden, die Brandlast in Flucht- und Rettungswegen möglichst gering zu halten. Laut Gesetzgeber dürfen „Leitungsanlagen in tragende, aussteifende oder raumabschließende Bauteile sowie in Bauteile von Installationsschächten und -kanälen nur so weit eingreifen, dass die erforderliche Feuerwiderstandsfähigkeit erhalten bleibt“ (MLAR 3.1.2. Leitungsanlagen in Rettungswegen). Die Prüfung zur Brandlastdämmung erfolgt gemäß den Vorgaben der DIN 4102 Teil 11. Dort werden die Anforderungen an elektrische Kabelanlagen im Brandfalle beschrieben werden. Ziel ist es, im Falle einer Brandentwicklung im Inneren eines Verteilers oder Installationsschachtes zu verhindern, dass sich der Brand auf die umliegende Bereiche, insbesondere die Flucht- und Rettungswege ausbreitet.

 

EAS bietet eine große Auswahl an geprüften und zertifizierten Revsionsabschlüssen und -klappen in vielen Größen und Ausführungen zur Auf- und Unterputzmontage für verschiedene Wandkonstruktionen an. Je nach Anwendungsfall können sie flexibel auf das projektbezogene Schutzziel und die Gegebenheiten vor Ort angepasst werden.

 

Schutzziel-01

Praxisbeispiel 1
 

Brandschutzsanierung in einem Bürogebäude

 

Die Installationsschächte in den Fluren zum Treppenhaus waren nur mit einfachen Blechtüren ohne Feuerwiderstand ausgestattet. Im Falle eines Brandes in den Leitungsanlagen wäre somit der Flucht- und Rettungsweg im Nu verraucht und nicht mehr nutzbar.  Die Lösung von EAS: Um sicherzustellen, dass die Flucht- und Rettungswege ausreichend lange rauch- und brandfrei bleiben, um wirksame Evakuierungs- und Abwehrmaßnahmen durchführen zu können, wurden die bestehenden Blechtüren abgebaut und gegen Revisionsabschlüsse SECURUS UPT90  ersetzt.

Praxisbeispiel 2

 

Umbaumaßnahmen in einem Verwaltungsgebäude

 

Bei Umbaumaßnahmen mussten die bestehenden Verkleidungen vor den Revisionsöffnungen für die Heizungs- und Lüftungsrohre gemäß der brandschutztechnischen Vorschriften zu den Flucht- und Rettungswegen hin durch Abschottungen mit Feuerwiderstand ausgetauscht werden. Die Lösung von EAS: Die alten Holzverkleidungen wurden entfernt und durch eine flächenbündige Unterputztüre SECURUS UPT90 ersetzt. Im noch unverputztem Zustand ist der Unterschied zwischen Wandöffnungsmaß und Türmaß gut zu erkennen.

Schutzziel-3